Mittwoch, 08. Juli 2015, 15:04 Uhr
Chefarzt Dr. med. Andreas Press (Foto: Anne Hagedorn / SHK)
Dr. med. Andreas Press ist seit Anfang Juli neuer Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II, welche die Fachbereiche Gastroenterologie, Hämatologie, Onkologie, Pneumologie, Diabetologie, Stoffwechselkrankheiten sowie Infektions- und Tropenmedizin umfasst.
Der gebürtige Berliner ist Anfang 50, verheiratet und hat 4 Kinder, davon 2 bereits erwachsen. Hauptsächlich berufliche Gründe führten ihn über Mainz, Göttingen, Sachsen und die Nordseeküste schließlich hier nach Nordhausen.
Seine Aufgabe sieht Dr. Press darin, das bestehende Leistungsspektrum kontinuierlich zu stärken und auszubauen. Seine Ausbildung begann er in der Gastroenterologie in der Universitätsklinik in Mainz mit dem Schwerpunkt chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Diese haben für ihn weiterhin einen wichtigen Stellenwert. Großen Wert legt er auf die Kooperation mit den niedergelassenen ambulant tätigen Kollegen zum Nutzen der Patienten. Ihm ist die enge Abstimmung des Leistungsspektrums mit dem Bedarf der niedergelassenen Kollegen besonders wichtig, um u.a. den Einsatz innovativer Therapien (z.B. Integrin-Antagonisten) zu fördern.
Weitere Interessensgebiete des neuen Chefarztes sind die Endosonographie und die Kontrastmittelsonographie. Die am Südharz Klinikum vorhandenen Ressourcen möchte er zusammen mit seinen Kollegen verstärkt nutzen und somit aktiv die Expertise in der Abteilung erweitern.
Ein ganz wesentliches Leistungsspektrum des Klinikums ist die Onkologie, die in beispielhafter Form hier integriert ist. Die enge Kooperation mit den Kollegen der anderen Kliniken des Hauses (Chirurgie, Strahlentherapie, Radiologie usw.) bietet den Patienten eine optimale Versorgung.
Die Kooperationsmöglichkeit der vielen Kliniken hier am Hause war auch ein wesentlicher Grund für mein Interesse am SHK. Ich habe Erfahrungen an Häusern verschiedener Versorgungsstruktur gemacht und es immer wieder als äußerst vorteilhaft empfunden, wenn die verschiedenen Fachdisziplinen eines Schwerpunkt-/Maximalversorgers an einem Standort vorhanden sind wie hier in Nordhausen, sagt Dr. Press selbst zu seinen Beweggründen für den Wechsel nach Nordthüringen.